Es ist 25 Jahre her, seit das Prelude-Typenschild das letzte Mal in einem Honda-Showroom zu sehen war. Wenn man auf einer ruhigen, geschlossenen Teststrecke in Japan steht, wird klar, dass der Name alles ist, was dieses neue Auto mit seinen hochdrehenden Vorfahren mit VTEC-Antrieb verbindet.
Der ursprüngliche Prelude war ein technisches Flaggschiff für Honda, ein Paradebeispiel für scharfes Handling mit Saugmotor und Frontantrieb. Dieses neue Auto der sechsten Generation ist ein Hybrid und teilt seinen e:HEV-Antriebsstrang mit dem bescheidenen Civic und CR-V.
Auf dem Papier klingt es wie ein Sakrileg. Toshihiro Mibe, CEO von Honda, bestand jedoch darauf, dass die Philosophie der Marke „Freude am Fahren“ auch in die elektrifizierte Zukunft übernommen werden muss.
Der Prelude ist der erste echte Test dieses Versprechens – ein Heldenauto, das beweisen soll, dass Effizienz und Fahrerengagement nebeneinander bestehen können. Die Frage ist: Kann ein Hybrid-Coupé mit simuliertem Getriebe jemals ein „echtes“ Prelude sein?
Wie viel kostet der Honda Prelude?
Honda Australia hat bestätigt, dass der Prelude Mitte 2026 vor Ort auf den Markt kommen wirdaber die Preise müssen noch festgelegt werden.
Wir wissen jedoch, dass es derzeit in Japan als einzelne, hochwertige Variante angeboten wird. Der japanische Inlandsmarktpreis beträgt ¥ 6.179.800, was zum aktuellen Wechselkurs knapp 64.000 A$ entspricht.
Noch aussagekräftiger ist, dass dies der Fall ist identisch zum Preis des Civic Type R Racing Black Package in Japan.
In Australien kostet der Civic Type R ab 72.600 US-Dollar. Angesichts der Tatsache, dass der Prelude einen erheblichen Teil der teuren Komponenten des Type R teilt – wie die zweiachsige Vorderradaufhängung, adaptive Dämpfer und Brembo-Bremsen – kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass er als Premium-Angebot positioniert wird.
Erwarten Sie, dass der Honda Prelude 2026 in Australien zu einem Drive-away-Preis zwischen 65.000 und 70.000 US-Dollar landet.
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Wie sieht der Honda Prelude innen aus?
Wenn Sie einsteigen, sehen Sie sofort den Civic der 11. Generation. Das schlichte horizontale Armaturenbrett, die Wabengitter-Lüftungsdüsen und die klickfreudige, hochwertige Klimaanlage stammen alle direkt aus dem Honda-Ersatzteillager.
Das ist keine schlechte Sache, denn der Innenraum des Civic gehört in puncto Ergonomie und Verarbeitungsqualität zu den besten seiner Klasse. Doch das Prelude versucht, seinen Premiumpreis mit einer Reihe wichtiger Verbesserungen zu rechtfertigen.
Das standardmäßige digitale 10,2-Zoll-Kombiinstrument und der zentrale 9,0-Zoll-Touchscreen sind bekannt, einschließlich Google Built-in mit nativem Google Maps und Google Assistant sowie drahtlosem Apple CarPlay und Android Auto.
Das Hauptereignis ist die Bestuhlung. Der Prelude verfügt über einzigartige Sportsitze mit Lederbezug, festen Kopfstützen, aggressiver Polsterung und perforiertem Hahnentrittmuster.
Sie sind serienmäßig beheizt und entweder in einem konservativen Ganzschwarz oder einem weitaus auffälligeren zweifarbigen Blau und Weiß erhältlich.
Diese Sitze tragen in Kombination mit einem Lederlenkrad mit flachem Boden wesentlich dazu bei, dass sich der Innenraum eher wie ein Sportwagen und weniger wie ein Pendler-Fließheck anfühlt.
Honda gibt an, die Sitze sogar asymmetrisch gestaltet zu haben, wobei die Fahrerseite für Kurvenfahrten stärker gepolstert und die Beifahrerseite aus Komfortgründen etwas weicher ist.
Es handelt sich um einen reinen 2+2-Sitzer, und man müsste keine Beine haben oder ein Kind sein, um hinten Platz zu finden. Die hinteren Sitzbänke kann man sich am besten als schön gepolsterte Hutablage vorstellen, was in diesem Segment keine wirkliche Überraschung ist.
Es fühlt sich erstklassig an, aber ob es sich anfühlt 65.000 $ Prämie Wenn die Armaturenbrett-Architektur mit einem Civic im Wert von 45.000 US-Dollar geteilt wird, ist die Frage, die Käufer beantworten müssen.
Aus praktischer Sicht verfügt der Prelude über ein Liftback-Heck, das sich zu einem 428-Liter-Kofferraum öffnen lässt (basierend auf US-Spezifikationen). Das ist für diese Klasse enorm und übertrifft den 237L in einem Toyota GR86 deutlich.
Die im Verhältnis 60:40 umklappbaren Rücksitze vergrößern den Platz noch weiter und laut Honda ist er groß genug für zwei mittelgroße Koffer oder sogar ein Paar Surfbretter.
Was ist unter der Motorhaube?
Vergessen Sie hochdrehendes VTEC oder einen verstimmten Type-R-Turbo. Der Prelude 2026 wird von demselben e:HEV-Hybridsystem angetrieben, das auch im Civic und CR-V zu finden ist.
Es kombiniert einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit Atkinson-Zyklus (104 kW/182 Nm) mit einem Zwei-Motoren-Hybridsystem. Der elektrische Hauptantriebsmotor leistet 133 kW und 315 Nm Drehmoment. Die kombinierte Systemleistung beträgt 147 kW Leistung und 315 Nm Drehmoment, die ausschließlich an die Vorderräder übertragen werden.
Während die Leistungsangabe bescheiden ist – weniger als beim Toyota GR86 mit 170 kW/250 Nm –, ist das Drehmoment die Schlagzeile. Diese 315 Nm sind nicht nur deutlich mehr als beim GR86, sondern werden auch sofort vom Elektromotor bereitgestellt.
Der größte Diskussionspunkt ist das Getriebe – technisch gesehen gibt es keins, es ist Hondas e-CVT-Direktantriebssystem. Um jedoch dem „Gummiband“-Gefühl entgegenzuwirken und das Engagement des Fahrers zu fördern, hat Honda das „S+ Shift“-System entwickelt. Mithilfe der am Lenkrad montierten Schaltwippen emuliert dieses System ein Achtgang-Automatikgetriebe.
Es ist ein rein synthetisches Erlebnis, aber es soll das „scharfe Schaltgefühl“ eines herkömmlichen Autos vermitteln, komplett mit drehzahlangepassten „Blips“ des Benzinmotors beim Herunterschalten und der Möglichkeit, einen Gang zu „halten“.
Dann ist da noch das Chassis. Um das sofortige elektrische Drehmoment zu bewältigen, übernimmt der Prelude die zweiachsige Federbein-Vorderradaufhängung des Civic Type R, die speziell zur Abschwächung der Drehmomentlenkung entwickelt wurde.
Er verfügt außerdem über das adaptive Dämpfersystem des Type R (neu abgestimmt für die Grand-Touring-Version des Prelude) und die gleichen Brembo-Vierkolben-Bremssättel vorne.
Wie fährt sich der Honda Prelude?
Vorweg muss ich sagen, dass unsere Fahrt unglaublich kurz war – nur ein paar Runden auf einer kurzen, reibungslosen Teststrecke in Japan. Ein vollständiges Urteil muss auf einen ordnungsgemäßen australischen Straßentest warten.
Trotzdem ist das Prelude ein faszinierendes und anspruchsvolles Paket.
Der absolute Knackpunkt des Erlebnisses ist das S+ Shift-System. Um es klar zu sagen: Dies ist kein CVT mit „Riemen und Riemenscheiben“. Es handelt sich um ein E-CVT, also ein Zwei-Motoren-Hybridsystem, bei dem der elektrische Traktionsmotor hauptsächlich die Räder antreibt.
Bei höheren Geschwindigkeiten kann eine Kupplung den 2,0-Liter-Benzinmotor für den Direktantrieb einkuppeln, aber die S+ Shift-Programmierung ist die wahre Geschichte.
Im S+-Modus ahmt das System überzeugend das Fahrgefühl eines Doppelkupplungsgetriebes nach. Es handelt sich um eine rein synthetische Achtgang-Karte, die jedoch schnelle, deutliche Hoch- und Herunterschaltvorgänge ermöglicht und das dröhnende, elastische Bandgefühl, das für viele Hybridfahrzeuge typisch ist, vollständig beseitigt.
Das Ergebnis ist eine fesselnde und interessante Fahrt, die sich weit von einem typischen Öko-Auto entfernt anfühlt.
Die Hardware ist die andere Hälfte der Geschichte. Dies ist nicht nur ein Civic, der auf Diät ist; Die Ingenieure haben die zweiachsige Vorderradaufhängung des Civic Type R übernommen und dem Prelude eine breitere Spur verliehen.
Auf dieser Kurzstrecke reagiert die Lenkung reaktionsschnell und das Fahrwerk zeigt eine minimale Wankneigung der Karosserie und fühlt sich stabil und griffig an.
Auf gerader Strecke ist er nicht megaschnell wie ein Civic Type R. Stattdessen folgt er der „Slow Car Fast“-Philosophie, bei der der Fahrer 100 Prozent seiner Leistung abrufen und das Handling genießen kann, ohne extreme Geschwindigkeiten zu erreichen.
Trotz des sofortigen Drehmoments von 315 Nm vom Elektromotor ist die Drehmomentsteuerung kein Problem. Mit einer Gesamtleistung von 147 kW reicht die Leistung nicht aus, um die Frontpartie zu überfordern, und die vom Typ R abgeleitete Aufhängung übernimmt die Aufgabe, die Leistungsabgabe zu verwalten.
Auch bei aggressiver Krafteinwirkung aus engen Kurven heraus bleibt das Prelude souverän und ausgewogen. Es ist ein vielversprechendes und anspruchsvolles Paket, und wir sind gespannt darauf, es auf einem richtigen australischen Testgelände auf Herz und Nieren zu testen.
Was bekommst du?
Für Australien wird eine einzige High-Spec-Variante erwartet, das Prelude wird mit Standardausrüstung ausgestattet sein.
Zu den Hauptmerkmalen gehören:
- 19-Zoll-Leichtmetallfelgen
- Brembo 4-Kolben-Vorderradbremsen
- Adaptives Dämpfersystem
- Vorderradaufhängung mit zweiachsigen Federbeinen
- LED-Scheinwerfer mit adaptivem Fernlicht
- 10,2 Zoll großes digitales Kombiinstrument
- 9,0-Zoll-Infotainment-Touchscreen
- Google integriert
- Kabelloses Apple CarPlay, Android Auto
- Ladegerät für kabelloses Telefon
- Bose Premium-Soundsystem mit 8 Lautsprechern
- Beheizbare, lederbezogene Sportsitze mit Hahnentrittmuster
- Unten abgeflachtes Lederlenkrad mit Schaltwippen
- Zweizonen-Klimatisierung
Ist der Honda Prelude sicher?
Der Prelude wurde weder von ANCAP noch von Euro NCAP einem Crashtest unterzogen, wird aber serienmäßig mit der gesamten Honda Sensing-Suite an Sicherheitstechnologien ausgestattet sein.
Zu den Standard-Sicherheitsfunktionen gehören:
- Autonome Notbremsung (AEB)
- Adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Folgegeschwindigkeit bei niedriger Geschwindigkeit
- Spurhalteassistent
- Überwachung des toten Winkels
- Querverkehrswarnung hinten
- Stauassistent
- Verkehrszeichenerkennung
- Unbeabsichtigte Beschleunigungsminderung
- Post-Collision-Bremssystem
CarExperts Interpretation des Honda Prelude
Nach einer sehr kurzen Zeit am Steuer ist klar, dass der Prelude ein faszinierendes und ausgereiftes Auto ist.
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Es ist absolut nicht das rohe, analoge, hochdrehende Coupé, auf das viele Enthusiasten gehofft hatten, aber es ist auch weit entfernt von einer zynischen Plakette auf einem zweitürigen Civic.
Der Antriebsstrang ist das perfekte Beispiel. Auf dem Papier ist ein 147-kW-Hybrid mit e-CVT das schwache Glied. In der Praxis ist das „S+ Shift“-System die Überraschungs- und Freudenfunktion.
Es handelt sich um eine wirklich clevere und fesselnde Simulation, die das ausgeprägte, abgestufte Gefühl einer Doppelkupplung vermittelt, komplett mit drehzahlangepasstem Herunterschalten. Es entfernt die Hybriddrohne vollständig und macht das Auto Spaß.
Auch wenn es auf der Geraden nicht besonders schnell ist, folgt das Prelude der klassischen „Slow Car Fast“-Philosophie. Die reale Leistung steckt im Chassis.
Dies ist nicht nur ein Civic in einem eleganten Anzug; Die Ingenieure haben die zweiachsige Vorderradaufhängung, die adaptiven Dämpfer und die Brembo-Bremsen in den Civic Type R eingebaut. Das Ergebnis ist selbst auf dieser kurzen Strecke ein Auto, das sich stabil, reaktionsfreudig und stabil anfühlt, mit hervorragender Lenkung und minimalem Wanken der Karosserie.
Also, für wen ist dieses Auto? Bei einem voraussichtlichen Fahrpreis von 65.000 bis 70.000 US-Dollar ist er kein Konkurrent für den Toyota GR86. Es existiert in einer Klasse von einem, genau wie die Originale.
Der Prelude ist ein moderner Grand Tourer. Es ist für den erwachsenen Enthusiasten gedacht, der ein stilvolles, gut zu handhabendes und praktisches Coupé für die tägliche Fahrt sucht – jemanden, der das sofortige elektrische Drehmoment und den Kraftstoffverbrauch von 5,0 l/100 km ebenso zu schätzen weiß wie den Kurvengrip.
Es beweist erfolgreich, dass Hondas „Freude am Fahren“-Philosophie die Elektrifizierung überleben kann, und das ist ein vielversprechendes Zeichen für die Zukunft der Marke.
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